Christine Maurer

Christine Maurer

arbeitet nach einer Ausbildung zur Industriefachwirtin und mehrjähriger Assistenztätigkeit in der chemisch-pharmazeutischen Industrie seit 1992 als freiberufliche Trainerin, Beraterin und Coach. Qualifikationen dafür sind u. a. eine Ausbildung als Supervisorin und Therapeutin. Frau Maurer ist Expertin für das Thema "Zusammenarbeit". Ihr Schwerpunkt ist die Optimierung von administrativen Prozessen. Ihr Motto lautet: „Veränderung im Außen braucht Nährboden im Innen.“

 

Auszug aus der Kundenliste

Fraport AG, Ökotest-Verlag, BASF, Degussa, Merck, Röhm, August Storck KG, G. C. Hahn & Co., Goldwell, Huhtamaki van Leer (Polarcup), Isuzu Motors, KSB Fluid Systems, Pepperl & Fuchs, Samsung Electronic, Valeo, Stadtverwaltungen Esslingen, Leipzig, Wiesbaden

 

Veröffentlichungen

„Sekretärin - die "Führungskraft" der Zukunft"; "Tipps und Tricks rund um das Thema Ablage"; "Zusammenarbeit mit dem Chef"; "Verstehen und verstanden werden"; "Reklamation am Telefon" in: WEKA, Chefentlastung durch die qualifizierte Sekretärin, Kissing, 1996 bis 1998

„Effizientes Besprechungsmanagement" in: WEKA, Handbuch für Sekretariat und Büromanagement, Kissing, 1998

 

Stellen Sie sich vor: Christine Maurer

1. Was wollten Sie eigentlich mit 18 Jahren werden?
Mit 18 Jahren hatte ich schon einige Berufswünsche „durchdacht“, die von Erzieherin bis Chemikerin reichten. Aufgrund der Vorgaben meines Elternhauses habe ich nach dem Abitur eine Ausbildung im Bürobereich gemacht und dann im Büro gearbeitet. Das war dann Ende 20 der Ausgangspunkt für meine Trainertätigkeit

2. Was hat Ihren Berufsweg am meisten beeinflusst?
Auf der einen Seite die doch recht rigiden Rahmenbedingungen meines Elternhauses, denen ich mich als brave Tochter untergeordnet habe. Auf der anderen Seite habe ich aus meiner Ausbildung und den Weiterbildungen das Beste gemacht und war mit 25 Jahren Sekretärin eines Vorstandsvorsitzenden eines heutigen DAX-Unternehmens. In dieser Position hat mich mein Vorgesetzter, ein charismatischer und vorbildlicher Chef sehr inspiriert, Unternehmen und Führung mit anderen Augen zu sehen. Die ersten Schritte in die Selbständigkeit wurden von ihm wohlwollend gesehen. So habe ich wieder aus den nun mehr selbst gestalteten Rahmenbedingungen das Beste gemacht und bin heute stolz auf diesen Weg.

3. Ein/e Trainer/in ist gut, wenn
sie nachhaltige Wirkung erzielt, die über das Seminar hinaus geht und im Alltag spürbar ist
sie die Teilnehmenden menschlich erreicht, damit überhaupt Wissen vermittelt werden kann und darauf aufbauend sich Verhalten verändern kann

4. Mal angenommen, Sie hätten Kinder im Teenageralter: Wie würden Sie diese vom Lernen überzeugen?
Das ist für mich „täglich“ Brot. Meine Tochter ist 10 Jahre alt (2009) und liebt trockenes Lernen nicht so sehr. Alles, was sie interessiert, wird nicht als Lernen angesehen. Diesen „Dreh“ in der Einstellung versuchen wir als Eltern so häufig wie möglich hinzubekommen.

5. Woran sollten sich Manager von heute ein Vorbild nehmen – und warum?
Diese Frage kann ich nicht mit einem Vorbild oder einem Sprichwort beantworten. Die Manager von heute stehen vor vielfältigen Anforderungen. Mitararbeiter, Vorgesetzte, „Stakeholder“, Kunden und Lieferanten, Gesellschaft und Staat stellen teilweise unvereinbare Ansprüche an einen Manager. Hilfreich ist eine Vision des Unternehmens und seiner Zukunft zu haben, in der all diejenigen, die Ansprüche haben, einen guten Platz finden. Die Bewusstheit über die eigenen Werte und die Werte bzw. die Anforderungen an die Werte des Umfelds sind sicher eine gute Basis für diesen Weg. Grundsätzlich gilt natürlich, dass eine Führungskraft nicht daran gemessen wird, was sie selbst tut, sondern wozu sie andere bewegen kann.

6. Was ist das Besondere an Ihren Seminaren?
Der Teilnehmende steht im Mittelpunkt. Daher gibt es zu Beginn eine Vereinbarung über die zu bearbeitenden Inhalte. Neben der notwendigen Wissensvermittlung steht der Erfahrungsaustausch im Vordergrund. Wichtig ist auch, zu wissen, wie Veränderung funktioniert, damit mit den richtigen Werkzeugen gearbeitet wird. Das Seminar schließt mit einem persönlichen Maßnahmenplan, damit der Transfer in die Praxis schon im Seminar beginnt. Bei Seminaren für Sekretärinnen ist mir wichtig, Verständnis für die Mechanismen der Chef-Welt zu vermitteln, weil diese teilweise nach völlig anderen Regeln funktioniert wie die Welt der Sekretärinen oder Assistentinnen.

7. Was tun Sie am liebsten, wenn Sie keine Seminare leiten?
Meine Familie ist mir wichtig. Das heißt, Zeit für gemeinsame Aktivitäten, aber auch Zeit für miteinander nichts tun. Wichtig ist mir auch Zeit für ehrenamtliches Engagement, weil das ein Fundament unserer Gesellschaft ist. Und natürlich Zeit für eigene Weiterbildung und Austausch mit Kollegen.

8. Ihr Trainerspruch:
Veränderung im Außen braucht Nährboden im Innen.

 

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Jeder ist berufen, etwas zu tun oder zu sein, wofür kein anderer berufen ist.
 
John Henry Newman

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